Amored Saint - Symbol of Salvation

10.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Metal Blade

Besetzung
Gesang: John Bush
Gitarre: Jeff Duncan
Gitarre: Phil Sandovall
Bass: Joey Vera
Schlagzeug: Gonzo

Tracklist
1. Reign of Fire
2. Dropping like Flies
3. Last train home
4. Tribal Dance
5. The truth always hurts
6. Half drwan bridge
7. Another Day
8. Symbol of Salvation
9. Hanging Judge
10. Warzone
11. Burning Question
12. Tainted Past
13. Spinless

Datum: 03.06.2004 - Autor Jörg
Nun bekomme ich schon zum 2ten Mal die Gelegenheit über eines meiner Top-Ten-Fave-Alben aller Zeiten zu schreiben. Das erste Mal habe ich über diese zeitlose Monsterplatte im „United Forces“ geschrieben, im Rahmen des „Das Beste der 90ziger-Specials. Und ich genauso wie damals bin ich der Meinung das "Symbol of Salvation" nichts von seiner Faszination verloren hat, mittlerweile sind ja gut 13 Jahre vergangen seit dem ich den Clip (ja, MTV`s Headbanger´s Ball hat mich damals geprägt) zu "Last train home" das erste Mal über die Mattscheibe flimmern sehen habe und mir dachte: Warum kenne ich die Band nicht? Sicher ist mir der Name Armored Saint mal begegnet und ich habe auch schon Platten im Laden betrachtet, doch nie in eine reingehört, geschweige denn gekauft. Das änderte ich am folgenden Tag und ich wurde total aus den Socken gehauen, als ich die Scheibe das erste Mal hörte. Einmalig, so was spürt man oft nur beim ersten Hören einer Scheibe, doch das gewisse Kribbeln das einen ganz hibbelig macht, ist hier über die Jahre beibehalten worden. Das Wissen das es sich hier um ein grandiose Stück Musik handelt, welche nur für einem allein gemacht zu sein scheint. Aber bei manchen Scheiben stellt sich diese Gefühl eben noch Jahre später, wieder und wieder ein, wie eben bei "Symbol of Salvation". Ich muss gestehen, das ich gar nicht mal ein so großer Armored Saint-Fan bin, sicher habe ich einige CDs von ihnen im Schrank, doch beileibe nicht alle. Gut sind sie auf alle Fälle und Kult sowieso, nur fallen mir auch etliche andere Bands ein, die ich genauso mag, wenn nicht sogar mehr. Also muss ein Lieblings-Album nicht unbedingt auch von einer Lieblingsband sein. Aber „LA`s most Headbangin´Band” hat einen bleibenden Eindruck bei mir mit dieser Scheibe hinterlassen. Zeitloser, bombig produzierte US-Metal, der nicht auf die typischen Klischees zugreift und ein recht fortschrittliches Stück Stahl, für die Zeit und auch noch heute klingt die CD nicht altbacken, wurde hier auf die Bänder eines Studios gebrannt. Jeder Song, aber auch wirklich jeder Song lässt mir entweder das Blut in den Adern gefrieren, oder bringt es zum Kochen, je nach Gefühlszustand. Jede Note hat sich in mein Gehirn gefressen. Doch ist es nicht so eine CD die ich jeden Tag höre, nein, manchmal höre ich das Album über einen längeren Zeitraum nicht. Aber irgendwann kramt man in seiner Sammlung rum und es fallen einem immer die selben CDs ins Auge und wenn man dann feierlich den Silberling einlegt und startet, dann ist wieder da, dieses Gefühl. Ich kann mich gar nicht so genau erinnern wann ich angefangen habe "Symbol of Salvation" so zu verehren, aber es muss schon ewig her sein. Genauso so eine Scheibe braucht man, aber um sich in Erinnerung zu rufen, warum alles so ist wie es ist. Ärgert man sich über langweilige bis beschissenen neue CDs und der Zweifel steigt auf, ist der Metal am Arsch? Dann greift man zu den bestimmten CDs und die Welt ist wieder in Ordnung. Es kann natürlich sein das ich jetzt hier nicht ganz so auf die Musik eingegangen bin, doch was macht es schon, ein Klassiker-Review soll auch mal die Gefühle und Stimmungen beschreiben die ein gewisses Stück Musik in dem Menschen auslöst, oder auslösen kann. Solche Platten hat jeder, die sind wertvoll und auch verdammt wichtig.







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