Amored Saint - Raising Fear

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Crysalis

Besetzung
Gesang: John Bush
Bass: Joey Vera
Gitarre: Dave Prichard
Schlagzeug: Gonzo

Tracklist
1.Raising Fear
2.Saturday Night Special
3.Out on a Limb
4.Isolation
5.Chemical Euphoria
6.Crisis of Life
7.Frozen/Legacy
8.Human Vulture
9.Book of Blood
10.Terror
11.Underdogs

Datum: 12.02.2005 - Autor Jörg
L.A. most headbanging Band holte auf ihrer dritten Scheibe, wie schon gewohnt zum schwermetalischen Rundumschlag aus. Der „Gepanzerte Heilige“ ist jedem Fan vom kraftvollen und geilen Riffing geprägten US-Metal ans Herz aus Stahl zu legen. Sänger Jon Bush gehört ohne Wiederworte zu den Stimmen, welche man einmal hört und nie wieder vergisst. Das raue, leicht kratzige Organ gehört zu Hymen in Stile von „Chemical Euphoria“, „Terror“ oder „Out on a limb“, wie der Papa auf die Mutti. Schwer und pfundig wird der Lynryd Skynryd-Oldie „Saturday night Special“ gepackt und in einen Metal-Hammer verwandelt, das den Kühen auf den Weiden das Milch geben vergeht.

Das Cover von „Raising Fear“ ist ein Hingucker und war seinerzeit auch ausschlaggebend, das ich mir diese Scheibe mit nach Hause schleppte. Schon der Opener machte klar, hier haben wir es mit Liebe auf den ersten Blick (oder ersten Hörch) zu tun. Was geht hier ab? So eine Walze von Power, Melodie und fettem Sound hat es nicht alle Tage. Armored Saint gehörten aber auch leider zu den Bands, welche von einer kleinen Base von Fans geliebt wurden, aber nie groß etwas reißen konnten. Die Kritiker überschlugen sich fast immer mit Lob und Huldigungen wenn es eine neue Scheibe der Gruppe um Joey Vera zu feiern gab. Doch es wurde schon oft bewiesen, das gute Kritiken keine Millionäre machen.

Schade, denn solche Killer wie das großartige „Book of Blood“ müsste eigentlich von so vielen Hörern wie möglich gehuldigt werden. Zu der Kategorie Klassiker für die Ewigkeit zählt auch ein Stück wie „Isolation“, eine traumhafte Ballade, wo sich wieder zeigt, John Bush ist der Hammer. Das man hier nur auf Knien vor der Stereoanlage liegt, versteht sich ja von selbst.

Für mich ist „Raising Fear“ schon ein überdurchschnittliches Album, was die Band aber nicht im geringsten daran hinderte ein paar Jahre später einen Jahrhundertklassiker aufzunehmen. Ich finde „Raising Fear“ machte den Weg frei für eine Platte welche man mir mit ins Grab werfen sollte. Aber „Rasinig Fear“ kann dann aber gut und gerne mal auf meiner Beerdigung gespielt werden. Große Musiker und geile Songs, was kann da noch schief gehen? Leider verstarb Gitarrist Dave Prichard ein oder zwei Jahre nach Veröffentlichung der Scheibe.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS