Erscheinungsjahr
2006
Label
metal heaven
Besetzung
Vocals: Taage Laino
Bass: Marko Pukkila
Guitars: J.P. Alanen
Drums: Tony Smedjebacka
Tracklist
01. Disciples
02. Valley Of Rainbows
03. Abyss Of Twilight
04. Frozen Hearts
05. Crucifix
06. Showdown
07. The Lion
08. Outlaw Blood
09. Chosen One
10. Access Denied
11. The Dying Flame (European Bonus Track)
Datum: 01.03.2006 - Autor Vince
Die Vorgänger Alben von “Altaria” , „Invitation“ aus dem Jahre 2003 und „Divinity“ (2004) wurden von Sleaze-Metal.com ja bereits vorgestellt und auch zum Himmel gelobt. Ich bin in Sachen Melodic Metal etwas kritischer eingestellt als manche Leute, so gibt es für meinen Geschmack einfach zu viele Klon Bands. „Altaria“ gilt seit ihren Anfängen als Projekt Band, so fanden sich unter den Band Mitgliedern, Namen wie „Jani Liimatainen“ von „Sonata Artica“ oder „Nightwish’s“ „Emppu“. Die Besetzung ist heute die Gleiche wie auf „Divinity“, also mit Sänger „Taage Laino“, Basser „Marko Pukkila“, Gitarren Hexer „J.P.Alanen“ und Drummer „Tony Smedjebacka“. Als Gast Keyboarder gastiert übrigens „Rowan Robertson“ der normalerweise bei „Sonata“ in die Tasten haut. Nun gut, die Scheibe gefällt mir eigentlich nicht schlecht, aber ich finde nicht dass sich die Songs stark von den anderen Melodic Metal Bands unterscheiden, der bleibende Eindruck fehlt hier eindeutig. Es gibt wirklich gute Songs auf „The Fallen Empire“, da hätten wir zum Beispiel „Valley of Rainbows“ dass sehr Catchy klingt, oder „Cruzifix“ welches durch eine feine Melodie begeistern kann. Auf die Dauer wird es mir dann aber zu bunt, die Keyboards und die „Trallala“ Melodien nerven nur noch und man ist froh wenn sich die Scheibe dem Ende zu neigt. Melodic Metal Fans werden sich bei diesem Album wahrscheinlich vor die Füße der Finnen werfen und „Wir sind unwürdig“ Chants von sich geben, aber ich sehe dass Ganze etwas distanzierter. Die Produktion ist wirklich gut geglückt, „Jonas Kjellgren“ (Centinex/Steel Attack/Carnal Force“ hat hier einen guten Job gemacht, nur reicht dass in meinen Augen leider nicht um ein wirklich herausragendes Melodic Album noch zu retten. Versteht mich nicht falsch, „The Fallen Empire“ ist auf keinen Fall schlecht, nur berührt es mich nicht im Geringsten und die Band ist mir zu ausdruckslos. Die Melodien sind durchaus gut, die Stimme von Taage“ gefällt mir auch, nur gibt es eben viele Bands die besser klingen. „Altaria – The fallen Empire“ ist etwas für Fans, nicht mehr und nicht weniger.
Release Date: 24 March 2006