All That Remains - Overcome
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Prostheic Rec.
Besetzung
Gesang: Phillip Labonte
Gitarre. Oli Herbert
Gitarre: Mike Martin
Bass: Jeanne Sagan
Schlagzeug: Jason Costa
Gitarre. Oli Herbert
Gitarre: Mike Martin
Bass: Jeanne Sagan
Schlagzeug: Jason Costa
Tracklist
1. Before the Damned
2. Two Weeks
3. Undone
4. Forever in your hands
5. Chiron
6. Days Without
7. A Song for the Hopeless
8. Do Not Obey
9. Relinquish
10. Overcome
11. Believe in Nothing
2. Two Weeks
3. Undone
4. Forever in your hands
5. Chiron
6. Days Without
7. A Song for the Hopeless
8. Do Not Obey
9. Relinquish
10. Overcome
11. Believe in Nothing
Datum: 22.09.2008 - Autor Jörg
Da komme ich ja mal wieder echt spät auf den Trichter, dass sich hinter dem Namen All That Remains eine wirklich geile und abwechslungsreiche Band verbirgt. Gut das nicht jeder so ein Spätzünder ist wie euer Schreiberling hier, denn der Vorgänger „The Fall of Ideals“ verkaufte gute 200.000 Mal und das ist doch eine wirklich stramme Bilanz.
„Overcome“ dürfte nun die 4te Veröffentlichung der Band aus Massachusetts sein und die Scheibe ist ein echtes Muss für Fans des Metal-Cores, Extreme-Metal oder auch Thrash-Metal –Nennt es wie ihr wollt. Hart und Melodisch das sind die Attribute mit denen All That Remains hervorragend beschrieben werden. In den Strophen geht es heavy wie Hölle zu und Sänger Phillip Labonte brüllt und röhrt sich die Seele aus dem Leib. Zu meiner Freude verfällt er nicht in das Death-Metal-Typische Grunzen, was ihm noch mehr Pluspunkte einbringt. In den Refrains setzten die Remainer dann aber auf die volle Ladung Melodie, egal ob sie im Gitarrenbereich ist oder bei den Gesanglinien. So entstehen wunderbar nachvollziehbare Lieder wie „Two Weeks“, „Chiron“ oder das coole „Undone“. Die Vergleiche zu Killswitch Engage liegen auf der Hand, doch fast jede Band aus dieser Richtung lässt sich wohl irgendwie mit den bekanntesten Zupferden des Genre vergleichen.
Die Eingängigkeit der Songs ist der Vorteil von All That Remains und ich könnte mir vorstellen das auch Fans von Bullet for my Valentine oder Trivium –die ja seltsamerweise in der Metal-Szene beide fast schon als verpönt gelten, an „Overcome“ gefallen finden werden.
Jeder der sich die überraschend harmonische aktuelle Slipknot-CD ins Regal gestellt hat wird ohne Frage auch mit All That Remains warm werden. Sind doch wirklich alles gute Voraussetzungen für die neue Veröffentlichung dieser Band.
Ich höre zwar jetzt schon wieder die Kasper brüllen, die das was von Mädchen-Metal faseln werden, aber wer schreit hat bekanntlich nicht unbedingt Recht. Was ATR-Bassistin Jeanne Sagan solchen Vögeln wohl erzählen würde?
Leute, lasst es euch sagen, wenn ihr All That Remains bisher noch nicht auf der Liste hattet und ihr mit den Bands was anfangen könnt, die hier bisher als Anhaltspunkte genannt wurden, dann greift bei „Overcome“ einfach zu.
Ihre Verbundenheit zum eher klassischen Metal haben All That Remains hier mit der Nevermore-Coverversion belegt. Von den Seattle-Abräumern spielt man hier „Believe in Nothing“ vom vorzüglichen „Dead Heart in a Dead World“-Album nach.
Produziert wurde „Overcome“ von niemand anderen wie Jason Suecof, der schon den Sound von Trivium und Chimera ins richtige Licht –oder in den richtigen Klangkanal, rückte. Den Rest besorgte dann Engenier Ryan Smith, der schon mit Annihilator und den tollen Lamb Of God gearbeitet hatte.
Würde mich jetzt nicht wirklich wundern wenn All That Remains mit diesen feinen und harten Stück Heavy Metal wieder im Sechsstelligen Bereich CDs oder Downloads verkaufen.
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