Alice Cooper - Flush the Fashion

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1980

Label
Warner Brothers

Besetzung
Gesang: Alice Cooper
Gitarre: Davy Johnston
Gitarre: Fred Mandel
Bass: John Lopresti
Schlagzeug: Headlines

Tracklist
1. Talk Talk
2. Clones (We're All)
3. Pain
4. Leather Boots
5. Aspirin Damage
6. Nuclear Infected
7. Grim Facts
8. Model Citizen
9. Dance yourself to death
10. Headlines

Datum: 08.06.2005 - Autor Jörg
Also, das der Mann Ende der 70ziger, Anfang der 80ziger ein arges Alkoholproblem hatte, ist ja bekannt, und das sich das auch auf seine Scheiben auswirkte, wird jeder bestätigen der diese LP von Alice Cooper kennt. Hier ist weder knackiger Hardrock der 70ziger, noch der krachende Metal der Mitt-80ziger vertreten. Hier hat der Mann eine irrwitzige Mischung aus Rock und New-Wave eingespielt. Das sich hier eine Menge Schnaps und Pillen beim schreiben der Songs eine gewichtige Rolle gespielt haben, glaube ich nach solchen „Krachern“ wie „Clones“ oder das zum Grinsen verführende „Asprin Damage“. Zum Song „Clones“ gab es sogar mal so etwas wie einen Videoclip, furchtbar anzusehen.

Auf „Flush the Fashion“ erinnert wirklich nur noch die unverwechselbare Stimme von Alice Cooper an die vergangenen guten Scheiben des Schockrockers. Irgendwie traurig wenn man sich diese CD so anhört und dann daran denkt, dass Alice Cooper möglicherweise damals fest daran glaube, dass er ein starkes Album veröffentlichte. Ist man gerade bei der, dann doch noch gelungenen Ballade „Pain“ angelangt, so zweifelt man nach dem Genuss von „Leather Boots“ doch wieder sehr an den Verstand des Meisters. Für solch einen Song würden sich auch Kanllchargen wie Gary Glitter schämen. Grässlicher Glamrock, so kann man „Flush the Fashion“ auch beschrieben, doch das wäre fast eine Beleidigung für diese Musik. Aber wie singt er doch selber so schön in „Asprin Damage“ –„Kill the Pain, destroys the brain“, wenn es dann nicht mehr weh tut, dann ist es ja gut.

Ich kann euch sagen, das ich früher als ich Alice Cooper nach „Raise your Fist and Yell“ und „Constrictor“ kennen gelernt hatte und voll auf die beiden Platten abfuhr, nach der Einfuhr von „Flush the Fashion“ aus allen Wolken gefallen bin. Und dabei hieß es doch überall, die alten Cooper-Scheiben wären geil? Nun, danach entdeckte ich die richtig coolen Alben und die Welt war wieder in Ordnung.







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