Al Atkins - The Sin Sessions- Demon Deceiver
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
Diesel&Glory Rec.
Besetzung
Gesang: Al Atkins
Gitarre: Simon Less
Bass: Pete Emms
Schlagzeug: Mick “The Anvil” Hales
Gitarre: Simon Less
Bass: Pete Emms
Schlagzeug: Mick “The Anvil” Hales
Tracklist
1. Demon Deceiver
2. Money Talks
3. Blood, Money &Whiskey
4. Drown
5. Sentenced
6. Victim of Changes
7. Bleeding
8. God help me
9. Cradle to the Grave
10. Dreamer Deceiver
2. Money Talks
3. Blood, Money &Whiskey
4. Drown
5. Sentenced
6. Victim of Changes
7. Bleeding
8. God help me
9. Cradle to the Grave
10. Dreamer Deceiver
Datum: 02.05.2007 - Autor Jörg
Den älteren Metal/Hardrock-Fans wird der Name Al Atkins etwas sagen, er war Sänger bei der britischen Metal-Legende Judas Priest bevor dieser von Rob Halford ersetzt wurde. Was das jetzt mit seinem Anspruch auf die alten Priest-Songs zu tun hat, werden sich einige Fragen. Nun Al Atkins war nun mal maßgeblich an den Songs der ersten beiden Judas Priest-Scheiben „RockaRolla“ und „Sad Wings of Destiny“ beteiligt. Natürlich kein Grund jetzt auch aus dem Namen Judas Priest Kapital zu schlagen, doch was soll’s, so was tun andere auch. Die Scheiben von Gull-Records sind ja eh immer und immer wieder neu veröffentlicht worden.
Al Atkins hatte sich immer wieder an neuen Bands und Projekten versucht. Auch das erste Auflegen von diesen Liedern hier gab es schon einmal. Im Jahr 2005 erschien schon mal eine CD mit dem Titel „Demon Deceiver“.
Was an diesen Songs hier so anders ist, weil das Album ja auch „Sin Sessions“ heißt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die meisten Stücke hier sind okayer Hardrock mit NWOBHM-Einschlag. Alles ist sehr roh und auch 80iglastig gehalten, denke mir dass die Bands das auch so gewollt hatte. Fans von Bands wie Budgie, dürfte Gitarrist Simon Less ein Begriff sein, der Mann spielt hier an der 6-Saitigen auf.
Produziert und aufgemacht ist das Album gut und lässt keinen Anlass zur Kritik. Doch solche Songs wie „Victim of Changes“ oder „Dreamer Deceiver“ sind nun mal unumstößlich mit der Stimme von Rob Halford verbunden und so zur Metal-Legende geworden. Daher klingen Al Atkins seine Version, so gut sie auch an sich sein mögen, wie Coverversionen.
Songs wie „Blood, Demons& Whiskey“ oder auch das groovig-treibende „Drown“ machen durchaus Laune zu hören. Al Atkins seine Stimme funktioniert hier echt gut, man merkt aber das er Judas Priest sicher nicht zu solchen Höhen bringen hätte können. Ein klein wenig wie bei Iron Maiden, die ja mit ihren Sänger Dianno und Dickinson Ähnliches hatten.
„The Sin Sessions-Demon Deciever“ kann sich durchaus hören lassen und Judas Priest-Fans und NWOBHM-Liebhaber haben sicher ihren Spaß an dieser Scheibe.
Ich hätte es aber irgendwie schöner und besser gefunden, wenn sich Al Atkins die beiden Priest-Klassiker verkniffen hätte und komplett auf sein Material gesetzt hätte. So hat das immer einen kleinen Beigeschmack, als würde Atkins an seinen Fähigkeiten als Musiker und Songwriter zweifeln.
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