Akira Kajiyama&Joe Lynn Turner - Fire without a Flame
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
AOR Heaven
Besetzung
Gesang: Joe Lynn Turner
All Instruments: Akira Kajiyama
All Instruments: Akira Kajiyama
Tracklist
1. One day away
2. Fire without a Flame
3. Survival
4. Heart against Heart
5. End of the Line
6. Forever Changed
7. Bad Feeling
8. Looking for Trouble
9. Down and Dirty
10. Licence to Kill
11. Slow Burn
2. Fire without a Flame
3. Survival
4. Heart against Heart
5. End of the Line
6. Forever Changed
7. Bad Feeling
8. Looking for Trouble
9. Down and Dirty
10. Licence to Kill
11. Slow Burn
Datum: 05.05.2006 - Autor Jörg
Ganz groß aufspielen tun der japanische Gitarrist Akira Kajiyama und sein Sanges-Partner Joe Lynn Turner (Ex-Rainbow, Deep Purple), auf ihrer erneuten Zusammenarbeit. Die beiden Musiker kennen sich schon seit Jahren und Akira sorgte schon auf den Turner-Solo-Alben „Slam“, „Holy Man“ und „Undercover2“ dafür, das die Saiten ordentlich glühten. Bei seinem letzten Promo-Trip nach Japan, kam den beiden Freuden die Idee mal wieder ein klassisches Hardrock-Album zu machen. Aus der Idee wurden schnell Songs und die werden nun bei AOR-Heaven an die Leute gebracht.
„Fire without a Flame“ ist so eine klassische Scheibe, wo der Gesang von Joe Lynn Turner wie gemacht für ist. Es passt einfach wie der oft zitierte Arsch auf den Eimer. Die Art von Akira sein Instrument Blackmoore-Like zu spielen, aber nicht als reine Kopie durchzugehen ist herrlich. Die Melodien auf dieser CD laufen rein wie ein frisches Bier und man kommt erst gar nicht mehr auf solche Gedanken wie sich eine Reunion von Rainbow oder sonstiges zu wünschen. Lass den Blackmoore ruhig weiter durch die Schlossgärten mit seiner Gattin und Laute hüpfen, so lange wir immer wieder solche Scheiben wie diese hier bekommen, ist das Erbe der ehemaligen Rock-Giganten in guten Händen. Man findet hier wahrlich keinen Song der schwach oder nur Mittelmass ist. Alles ist auf hohem Niveau komponiert und auch gespielt.
Es fällt auch gar nicht weiter auf, das hier nur 2 Leute am Werk sind, es klingt alles homogen und frisch. Dazu noch die fantastische Stimme von Turner, der sich hier wieder ein kleines Denkmal setzt. Der Mann ist einfach ein Garant für klassischen Hardrock-Sound. Immer großartig und nie aufdringlich.
Die CD hat viele Highlights, doch ein paar Stücke ragen hier besonders heraus. Da hätten wir mal das leckere Titelstück, der harte und eingängige „Survival“, die tolle Ballade „Heart against Heart“ oder das textlich sehr persönliche „Forever Changed“, für die sich allein schon der Kauf lohnen würde. Das abschließende „Slow Burn“ macht kernig den Sack zu und man drückt sofort wieder auf die Repeat-Taste um die Scheibe gleich noch mal zu hören.
Alle weiteren hier nicht genannten Songs sind ebenfalls die große klassische Hardrock-Schule a la Rainbow, Deep Purple, Malmsteen und ähnlichem.
„Fire without a Flame“ ist so gut geworden, das ich sagen würde die letzte Turner-Solo-Scheibe stecken die beiden Freunde hier locker in die Tasche und auch viele andere Veröffentlichungen aus dem Hardrock-Sektor lassen Akira und Joe mit ihrem neuen Album hinter sich.
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