Agonizer - Birth/The End

4.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Spinefarm Records

Besetzung
Gesang: Pasi Kärkkäinen
Gitarre:J-P Perälä
Gitarre: Joni Laine
Keyboard: Patrik Laine
Bass: Jussi Tikka
Schlagzeug: Atte Palokangas

Tracklist
1.Prisoner
2.Harmless Hero
3.Everyone of Us
4.Hazardous
5.Prophecy
6.Sleepless
7.Black Sun
8.The Birth and the End

Datum: 22.07.2007 - Autor Jörg
31.08.07

Keyboard-Lastiger Power-Metal aus dem kalten Finnland. Da wird wohl den meisten von euch, genau wie mir, die Kínnlade vor lauter Gähnen auf Maulsperre stehen. Leider ist es soweit gekommen das man so reagiert wenn man diese Schlagworte liest. War es noch bis vor einiger Zeit das Land Italien das mit solchen Bands, welche die Welt nicht braucht, überschwemmte. So zogen nun in den letzten Jahren die Skandinavier gefährlich nach.

Agonizer können auf eine EP in Eigenproduktion zurückblicken und haben vorher 3 Demos verschickt. Bei dem Label Century Media wurden Agonizer nicht angenommen und so bleiben sie auf dem heimischen Label.

Legt man die CD ein fällt zuerst der recht dumpfe Sound des Albums auf. Also eine klare Produktion ist gerade für diese Art von Musik doch schon ein Muss. Wenn es dann bombastisch und speedig zugleich wird, wie etwa beim Refrain von „Harmless Hero“, dann dringt fast arger Matsch aus den Lautsprechern.

Dazu kommt noch mit Pasi Kärkkäinen ein Sänger der nicht wirklich etwas auf der Pfanne hat. Sein recht unmotiviertes Gesinge wird eigentlich nur noch von den Aller-Welts-Keyboard-Läufen unterboten, so fern man diese aus dem Soundbrei heraushören kann. Wenn sich Pasi mal in tiefere Stimmlagen wagt dann klingt er wie eine Mischung aus Buddy Kohlrausch (Dark At Dawn) und dem Lordi-Monster.

Leichte Science-Fiction-Anwandlungen haben Agonizer auch und streuen immer wieder Melodien die auch auf einer Star Trek-Convention für Atmosphäre sorgen würden.

Es ist ja schön das sich Agonizer nicht unterbuttern lassen und seit 1998 ihre Vision von Musik unter die Leute zu bringen. Doch gewartet hat niemand auf „Birth/The End“, würde mich nicht wundern wenn der Albumtitel hier Programm ist und die Band bald wieder weg vom Fenster ist.



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