Agent Steel - Unstoppable Force

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
Combat

Besetzung
Gesang: John Cyris
Gitarre: Juan Garcia
Gitarre: Bernie Versailles
Bass: Michael Zaputil
Schlagzeug: Chuck Profus

Tracklist
1. Unstappable Force
2. Never Surrender
3. Indestructive
4. Chosen to stay
5. Still Searchin´
6. Rager
7. The Day at Guyana
8. Nothin´Left
9. Traveler

Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Die 2te Scheibe der US-Hobby-Ufo-Logen von AGENT STEEL steht dem Debüt in Aggressivität und Power in Nichts nach. Hier wurden zwar minimale Veränderungen im Sound, was Produktion und Songwriting angeht vorgenommen, aber im Prinzip ist alles beim Altem geblieben. „Iron Maiden on Speed“ so wurde früher immer der Stil von AGENT STEEL beworben und das trifft es auch ganz gut. Aushängeschild ist hier die ungewöhnliche und extrem hohe Stimme von Sänger John Cyriss. Von vielen Anhängern abgöttisch verehrt, ist er aber auch der Knackpunkt, an dem sich manche Leute stoßen. Aber mir gefällt diese abgefahrene, so endlos in die sämtliche Höhen steigende Stimme, das ich diesen seltsamen Vogel einfach nur verehre. Wenn man sich die Interviews mit John durchliest und seine Ansichten was Ufos und Außerirdische Lebensformen angeht hört, dann kann man sich nur an den Kopf fassen. Aber zum Glück ist das ja nicht ausschlaggebend für die CD. Obwohl sich das Thema oft in den Texten und im Artwork niederschlägt. Die Musik ist geiler feuriger Speedmetal gepaart mit hammergeilen Riffs und tollen Melodien. Einer der Höhepunkte auf „Unstoppable Force“ ist ohne Frage der schleppenden und mit spleenigen Riffs unterlegte Stampfer „Still Searchin´“ hier geht John Cyriss so richtig aus sich heraus. Die ersten beiden AGENT STEEL-Scheiben gehören in jede Metal-Sammlung (in die eines US-METAL-Fans so oder so) und auch ich habe diese Götterscheiben schon recht früh für mich entdeckt. So manchen Nackenmuskelkater habe ich Stücken wie „Never Surrender“ oder das gemein , geile „The Rager“ zu verdanken. Eine Meisterhafte Leistung die für mich persönlich nur einen kleinen Hacken hat, da man mit „The day at Guyanna“ ein längeres Instrumental mit auf die Scheibe gepackt hat, betätige ich hier öfter die Skip-Taste. Ich eben kein Freund von Instrumentaler Songs und das wird sich auch nicht ändern. Eine Überraschung für die harten Fans hat man auf die 2te Scheibe auch noch mit drauf gepackt, die sehr gelungene Ballade „Tarveler“ hätte man von der Speed-Metal-Band sicher nicht erwartet. Ein tolles Lied ist es geworden und John überzeugt hier wieder einmal mit eine geilen Gesangsleistung und schraubt sich in unmenschliche Höhen. Leider ist das Vermächtnis von AGENT STEEL mit Cyris am Mikrofon nur 2 LPs und eine EP groß. Bei Reunion Ende vor ein paar Jahren war der Sänger leider nicht mit von der Partie und genau er machte für mich den ganzen Zauber der Band aus.







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