Erscheinungsjahr
1985
Label
Combat
Besetzung
Gesang:John Cyriis
Gitarre:Kurt Colfet
Gitarre:Juan Garcia
Bass:George Robb
Schlagzeug:Chuck Profus
Tracklist
1.(The Calling)
2.Agents of Steel
3.Taken by Force
4.Evil Eye/Evil minds
5.Bleed for the Godz
6.Children of the Sun
7.144.000 Gone
8.Guilty as Charged
9.Back to Reign
10.Calling ´98 for Skeptics
11.The Unexpected (Live)
Datum: 19.06.2004 - Autor Jörg
Ja, Hölle, was ist diese Scheibe geil!! Das Review müsste man eigentlich auf Knien schreiben. Die Debüt-Scheibe vom Ufo-Geschädigten Sänger John Cyriis und seinen Kollegen gehört ohne Zweifel in die CD-Regale, oder auch Plattenschränke dieser Welt. Hier wird noch dem Speed gefrönt bis die Nackenwirbel knacken. Ein wirres Intro eröffnet den US-Metal-Klassiker und macht erst Mal klar, so ganz klar im Kopf sind die Leute nicht. Angeblich sollen es Funksprüche sein, wo ein Pilot der US-Luftwaffe (wer auch sonst) versucht mit einem UFO Kontakt aufzunehmen. Lassen wir Mr. Cyriis in dem Glauben und lauschen lieber dem Übermächtigen Opener „Agents of Steel“, ein Killer mit machtvollem Riff. Hier geht Sänger John sofort in die Vollen und bringt einen Refrain, der simpler nicht sein kann (Master of Metal, Agents of Steel) mit seiner außergewöhnlichen Stimme in Gottes Nähe. Der Sound der Scheibe ist sehr auf die Gitarren bedacht und die sägen hier in Lichtgeschwindigkeit ihre Riffs und Melodien herunter, das einem nur Schwindelig werden kann. Schlechte Lieder gibt es hier keine, nur ein paar stechen heraus und werden zu göttlichen Hymnen des US-Metals, sie laufen wie glühender Stahl in die Gehörgänge um sich dort zu verhärten. Mördersong „Bleed for the Godz“ ist so was von schnell runter gezockt und besticht durch einen Ohrwurmhaften Refrain, wo Cyriis scheinbar mühelos die höchsten Töne trifft. „Children of the Sun“ bringt dann zum ersten Mal durch sein kurzes Intro ein paar Sekunden Zeit um die Haare zu richten um aber kurz darauf mit galoppierenden Riff wieder zum bangen zu animieren. Auch hier eine Gesangsleistung Sondergleichen, mit einer Hookline die einfach nicht von dieser Welt ist. „144.000 Gone“ lässt einem nicht mal Zeit um sich ein Bier hinter die Binde zu kippen. Die Band läutet das Lied mit einem Maiden-artigen Riff ein. Das Teil ist der nächste der allmächtigen Songs , grandios wird hier die Spannung aufgebaut, die sich dann wieder in einem Wahnsinns-Schrei entlädt, das muss man einfach mal gehört haben. Die letzten beiden Lieder bieten dem Höher dann noch mal ordentlich US-Stahl wie er besser nicht gespielt werden kann.
Die Wiederveröffentlichung im Jahre 1998 wurde noch mit 2 Bonusstücken gefeiert, die man sich aber besser hätte sparen können, das eine ist eine Art neue Version des Intros und der Live-Songs hat einen Sound zum davonlaufen. Aber ohne Zweifel schmälert das nicht den Genuss dieser Legenderen CD. Ein absolutes Muss, für jeden Heavy Metal-Fan.