Aerosmith - Permanent Vacation

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Geffen rec.

Besetzung
Gesang und Klavier: Steven Tyler
Gitarre und Hintergrund Gesang: Joe Perry
Gitarre: Brad Whitford
Bass: Tom Hamilton
Schlagzeug: Joey Kramer

Tracklist
1. Heart’s done time
2. Magic touch
3. Rag doll
4. Simoriah
5. Dude (looks like a lady)
6. St. John
7. Hangman Jury
8. Girl keeps coming apart
9. Angel
10. Permanent vacation
11. I’m down
12. The movie

Datum: 29.05.2004 - Autor Gordon
Nach ihrem überragenden Erfolg in den 70er Jahren versackten Aerosmith Anfang der 80er ganz tief im Drogensumpf. 1985 kamen dann erste Ansätze eines Comebacks hervor, als mit Run DMC eine neue Version von „Walk this way“ eingespielt wurde. Die endgültige „Wiedergeburt“ erlebte die Band aber 1987 mit Permanent Vacation: Für die Songtexte holte man sich Unterstützung von Desmond Child, der auch Bon Jovi schon ganz gross gemacht hatte, und lieferte ein richtig gutes Album ab.

Zu dieser Zeit bagann auch die Zeit der ausschweifenden Intros und langen Solis während den Songs von Aerosmith, was in den meisten Fällen richtig gut gelungen ist, in wenigen eher nicht. Beim ersten Song „Heart’s done time“ ist es auf jeden Fall phänomenal gut gelungen. Zusammen mit „Rag Doll“ und dem Titeltrack stellen diese drei Songs richtig gute Rocker dar, die mit witzig, ironischen Songtexten voll abgehen. Das Highlight des Albums ist aber unbestritten „Dude looks like a lady“. Man erinnere sich nur an das dazugehörige saucoole Video, dass damals auf MTV rauf und runter lief. Das Lied hat seinen ganz eigenen Charme mit seiner Mischung aus Glamrock, Hardrock und Blues und sollte den Stil von Aerosmith für die folgenden Jahre prägen. Auch die einzige Ballade des Albums, „Angel“, ist super gefühlvoll und stimmig und gibt einen Vorgeschmack auf die Meisterwerke von Get a grip.

Doch leider gibt es nicht nur Positives zu bemerken. Zwar ist es für die Stimmung immer super, wenn Bands auf einem Konzert alte Rock n’ Roll Klassiker aus den 50ern und 60ern zum besten geben; auf einem Album hat so was aber nicht wirklich was verloren. Und desweiteren sind einige der 12 Songs einfach zu durchschnittlich. Besonders bei Stück 6 „St. John“ und der Numero 12 „The Movie“ schwingt der Stempel Filler doch deutlich mit. Trotzdem ist Permanent Vacation nicht nur für Aerosmith Fans ein Muss.







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