Acrophet - Corrupt Minds

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Metal Mind Productions

Besetzung
Gesang, Bass: Dave Baumann
Gitarre: Dave Pelino
Gitarre: Todd Saike
Schlagzeug: Jason Mooney

Tracklist
1. Intro to Coruption
2. Corrupt Minds
3. Slaves of Sin
4. From the Dephts
5. Lifeless Image
6. Cwrod Distress
7. Crime for Living
8. Holy Spirit
9. Living in Today
10. CERemonial Slaughter
11. Wared Illusions
12. Forgotten Faith
13. Victims of the Holocaust

Datum: 03.03.2008 - Autor Jörg
Acrophet wurden 1986 in Wisconsin, USA gegründet und turnten vorher noch unter dem Namen Stalker rum. Gitarrist Dave Pelino war die treibende Kraft hinter der Band und die meisten Songs, welche sich auf „Corrupt Minds“ befinden, schrieben die Vier während ihrer Zeit auf der Highschool. Das noch recht junge Quartett wurde dann von Roadrunner unter Vertrag genommen und legten 1988 ihr Debüt, eben „Corrupt Minds“, vor.

Obwohl der Name Acrophet vielen, älteren Bangern etwas sagen wird, liegt wohl an der Teilnahme an dem „Stars on Thrash“-Sampler von Roadrunner, waren sie nie die dicken Fische im Thrash-Metal.

Metal Mind veröffentlicht das Debüt von Acorphet im gewohnt, schicken Diggipack mit ausführlichen Liner-Notes. Bonustracks sind hier leider nicht zu finden.

Was für Musik Acrophet genau spielen versuche ich mal genauer zu beschreiben. Der Wisconsin-Vierer hat sich dem wütenden Thrash-Metal mit starker Hardcore-Schlagseite verschrieben. Bands wie Minor Threat, DRI, Agnostic Front hatten ebenso Einfluss auf die Highschool-Kids wie Slayer, Anthrax oder Metallica. Aus der Hardcore-Szene haben Acrophet auch das schreiben von kritischen Lyrics übernommen und prangern diverse Missstände in ihrer Heimat an. Das Cover lässt auch eher auf eine Hardcore-Punk-Scheibe aus den späten 80gern schließen, ich finde die Zeichnungen zudem noch sehr kitschig.

Für Komplettisten der Thrash-Metal-Jahre lohnt sich „Corrupt Minds“ sicher in irgendeiner Weise, der Rest sollte besser mal Probe hören. Waren die Songs auf diesem Album schon 1988 nicht so der Bringer, wirken sie 20 Jahre später auch nicht unbedingt frischer. Sicher alles ist hart, schnell und brutal daher getrasht und geschrubbt. Sänger Dave Baumann brüllt seine kritischen Texte mit kehliger Stimme heraus.

Acorphet haben bei mir eher nostalgische Gedanken ausgelöst, so nach der Art: Ach, die gab es ja auch noch. Doch so richtig Eindruck hinterlässt die CD auch heute nicht so richtig. Die Songs sind okay, aber es fehlt am Ende der letzte Piff im Songwriting.



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