AC/DC - Who made who

3.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
Atlantic

Besetzung
Leadgitarre: Angus Young
Rythmusgitarre: Malcolm Young
Gesang: Brian Johnson
Bass: Cliff Williams
Schlagzeug: Phil Rudd

Tracklist
1. Who made who
2. You shook me all night long
3. D.T.
4. Sink the pink
5. Ride on
6. Hells bells
7. Shake your foundations
8. Chase the ace
9. For those about to rock (We salute you)

Datum: 29.05.2004 - Autor Gordon
Zunächst einmal folgendes: Diese Scheibe als Album herauszubringen ist wirklich eine Frechheit. Zwar hatten ACDC im Jahr 1986 mittlerweile eine kleine Durststrecke hinter sich und mal wieder einen Erfolg nötig und auch vorher hatten sie schon mal ältere Songs auf neuen Alben mit draufgehabt, aber Who made who schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Erst mal ist das Album mit gerade neun Songs und einer Laufzeit von weniger als 40 Minuten sowieso schon recht kurz, da sind auch noch sechs der neun Songs alles bereits bekannte Hits. Und zwei der drei neuen Songs sind dann auch noch rein instrumental. Liebe Leute von Band und Management: so etwas nennt man dann bitte Greatest Hits mit neuem Song! Auch dass auf dem Backcover noch ganz klein steht, dass Who made who eigentlich der offizielle Soundtrack zum Stephen King Film „Maximum Overdrive“ ist, kann nicht als Entschuldigung gelten. Dann bringt man die Scheibe auch von vornherein als Soundtrack raus, oder nimmt sich am besten gleich ein Beispiel an Fastway und „Trick or treat“!

Als einzigen Lichtblick kann man hier herausstellen, dass die Instrumentalstücke ganz nett sind und der Titeltrack eine Art Wende im kreativen Schaffen von ACDC bedeutete. Ein bisschen blitzte in diesem mittelschnellen Hardrocksong die alte Genialität in punkto Musik und Songwriting wieder durch, und wies quasi auf die kommenden Alben hin, die wieder richtig gut werden sollten. (Die alten Songs bleiben hier aussen vor, da sie bereits auf den Alben bewertet wurden, auf denen sie erstmals erschienen sind.)

Doch dass der Titeltrack gut ist, reisst den Karren leider ganz und gar nicht aus dem Dreck. Zum Glück ist diese Art von „Album“ aber ein Einzelfall bei ACDC geblieben!







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