A Tortured Soul - Kiss of the Thorn

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Eyes like Snow

Besetzung
Gesang: Rick Black
Gitarre. Nate Corene
Gitarre: Stefan Buhl
Bass. Wess Tesch
Schlagzeug: Erik Gnant

Tracklist
1. Tomorrow´s door
2. Not tonight
3. Nocturne
4. Little Girl
5. Cut and Bleed
6. Altar of Sangria
7. Kiss of the Thron
8. Parasite
9. The Chain
10. 13

Datum: 18.10.2007 - Autor Jörg
Was ganz Feines für Fans von Mercyful Fate kommt hier mit der Band A Tortured Soul aus Milwaukee, USA zu uns über den Teich. Wieder mal habe ich den Tipp eines Bekannten befolgt und habe mir sozusagen „Blind“ diese CD gekauft. Denn rein vom Cover und von Ausschauen her hätte ich die Band eher als Death-Metal, oder noch schlimmer Schwarzwurzel, abgetan. Zudem die Band kein Logo sondern nur ein Symbol als Bandnamen benutzt, machte mich alles skeptisch. Als der Bekannte dann noch meinte, wenn du Mercyful Fate magst dann sind A Tortured Soul was für dich. Auch den Gesang kriegt der hin.

Dran geglaubt habe ich wirklich nicht, doch Sänger Rick Black kriegt das hin. Sogar den hohen Falsett und tönt stellenweise wie der Bruder von King Diamond. Rick setzt die ganz hohe Stimme jetzt nicht so häufig ein wie der King, doch allein das er das so hinbekommt ist schon geil. Da haben A Tortured Soul bei mir natürlich gewonnen und das Album „Kiss of the Thorn“ befindet sich seit etlichen Tagen auf Dauerrotation und wird nicht langweilig.

Wer jetzt gar nicht auf diesen Gesang kann, der sollte sich vorher mal was bei der Band unter www.myspace.com/torturedsoulmusic anhören.

Echte Metalfreaks werden auf jeden Fall begeistert sein und sich zu solchen Killern wie „Tomorrow´s Door“, „Little Girl“ oder dem herrlich abwechslungsreichen „Not Tonight“ nicht satt hören können. Heavy Metal der außergewöhnlich edel aus den Boxen fegt.

Wie bei den großen Vorbildern gilt auch bei A Tortured Soul, entweder lieben oder hassen. Ich habe mich entschieden und habe diese Band echt in mein Herz geschlossen.

Das gesamte Album birgt in meinen Augen nicht einen schwachen Titel und kommt in einem Rutsch daher. Doch den absoluten Knaller haben sich A Tortured Soul dann für den Schluss der Scheibe aufbewahrt. Mit „13“ haben die Amis einen absoluten Überflieger-Song am Start der einfach nur als göttlich zu bezeichnen ist. Danke, dass ich so was noch erleben darf. Fantastisch.



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